Dr. César Mawanzi feiert in Tann sein Priesterjubiläum – Glückwünsche aus Beselich
Ein feierlicher Gottesdienst mit von weither angereisten Gästen, ein ausgiebiger Apéro und ein Einblick in eine Lebensgeschichte: Pfarrer César Mawanzi hat in der Dreifaltigkeitspfarrei Rüti-Dürnten-Bubikon ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert.
Beselich/Tann. Ein besonderer Tag für einen Priester, der über viele Jahre in Beselich gewirkt hat: Dr. César Mawanzi feierte im September in Tann in der Schweiz sein 30-jähriges Priesterjubiläum. Zum Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitspfarrei Rüti-Dürnten-Bubikon im Kanton Zürich waren neben seiner Familie zahlreiche Weggefährten aus verschiedenen Stationen seines Lebens gekommen.
César Mawanzi wurde 1968 in Inongo in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Schon früh verspürte er den Wunsch, Priester zu werden. Nach seiner schulischen Ausbildung und ersten pastoralen Erfahrungen im Kongo studierte er in Innsbruck Theologie und Philosophie. Am 11. August 1996 wurde er im Kongo zum Priester geweiht. Später setzte er seine Studien in Deutschland fort und promovierte in Frankfurt.
Über zehn Jahre in Beselich
Eine wichtige Station seines priesterlichen Weges war Beselich. Zum 1. Februar 2007 wurde Mawanzi zum Pfarrverwalter und Pfarrer der Pfarreien St. Ägidius in Obertiefenbach und St. Marien in Niedertiefenbach ernannt.
Viele Menschen in Beselich erinnern sich bis heute an seine seelsorgliche Tätigkeit und seine persönliche Nähe zu den Gemeindemitgliedern. Auch bei kirchlichen Veranstaltungen, ebenso an der Wallfahrtskapelle Maria Hilf auf dem Beselicher Kopf, war er engagiert.
ELIKIA-KONGO verbindet Beselich und den Kongo
Besonders nachhaltig ist sein Engagement durch den Hilfsverein ELIKIA-KONGO e.V. Der Verein wurde 2015 auf Initiative von Dr. César Mawanzi gegründet und hat seinen Sitz in Beselich-Obertiefenbach. „Elikia“ bedeutet in der Lingala-Sprache „Hoffnung“.
Der Verein unterstützt im Kongo vor allem Bildungs- und Gesundheitsprojekte sowie Maßnahmen zur Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu gehören die Förderung von Kindern und Jugendlichen, landwirtschaftliche Projekte und Maniok-Mühlen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die medizinische Versorgung. Für eine Krankenstation konnten unter anderem 34 Krankenhausbetten und weitere medizinische Hilfsgüter in den Kongo gebracht werden. Der begonnene Neubau eines Gesundheitszentrums nähert sich der Fertigstellung.
So ist aus dem Wirken eines Priesters eine dauerhafte Brücke zwischen Beselich und seiner kongolesischen Heimat entstanden.
Jubiläum in der Schweiz
Zum Festgottesdienst in Tann reiste auch Mawanzis Heimatbischof Timothée Bodika Mansiyai aus dem Kongo an. Familie, Freunde und Weggefährten aus der Schweiz und Deutschland feierten gemeinsam mit ihm. Er verzichtete auf persönliche Geschenke und freute sich stattdessen über Spenden für das Kongoprojekt „Krankenstation ELIKIA-LUBUNGU“.
Mawanzi blickte dabei auch auf schwierige Zeiten seines Lebens zurück. Seine Ausbildung im Kongo sei hart gewesen; später überstand er unter anderem einen schweren Motorradunfall und eine schwere Erkrankung. Als Seelsorger sehe er seine Aufgabe darin, auf Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und ihnen zu helfen. Zugleich betonte er: „Ich mache auch Fehler.“ Der Dialog mit den Menschen sei deshalb besonders wichtig.
Während der Feierlichkeiten brachten auch Franz-Josef Sehr, stellvertretender Vorsitzender des Hilfsvereins ELIKIA-KONGO, mit seiner Ehefrau Hedi ihre Verbundenheit mit Dr. Mawanzi zum Ausdruck. Mit Blick auf die gemeinsamen Hilfsprojekte im Kongo sprachen sie ihm ihre Anerkennung und ihren persönlichen Dank für sein langjähriges Engagement aus. Gerade die enge Verbindung zwischen seiner priesterlichen Arbeit und der Unterstützung der Menschen in seiner kongolesischen Heimat sei für ELIKIA-KONGO von besonderer Bedeutung.
Dank aus Beselich
Für die katholische Gemeinde in Beselich und den Hilfsverein ELIKIA-KONGO ist das Jubiläum Anlass zu einem Dank für viele Jahre seelsorglichen Wirkens sowie für die Verbindung, die Dr. Mawanzi zwischen Beselich und dem Kongo geschaffen hat.
Die Menschen in Beselich und die Mitglieder von ELIKIA-KONGO gratulieren Dr. César Mawanzi herzlich zu seinem 30-jährigen Priesterjubiläum und wünschen ihm Gottes Segen für seinen weiteren Weg.
Wer ihn gerne grüßen möchte, kann dies mit einer Spende für sein Projekt unterstützen:
Spendenkonto Volksbank Mittelhessen eG: IBAN DE60 5139 0000 0062 7287 01.
Hilfsverein ELIKIA-KONGO baut Krankenstation
Spenden für Schulförderung erbeten
Der Hilfsverein ELIKIA-KONGO engagiert sich seit mittlerweile zehn Jahren für humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo. Seit der Gründung am 3. November 2015 in Beselich konnten zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Wasserversorgung erfolgreich umgesetzt werden. Nun bittet der Verein erneut um Unterstützung aus der Bevölkerung, damit insbesondere die Schulförderung von Kindern und Jugendlichen weiterhin gesichert werden kann.
Initiator und Vorsitzender des Vereins ist Dr. César Mawanzi, ehemaliger Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Ober- und Niedertiefenbach. Als gebürtiger Kongolese ist ihm die Entwicklung seiner Heimatregion Kikwit in der Provinz Kwilu eine Herzensangelegenheit. Gemeinsam mit engagierten Mitstreitern gründete er den Verein mit dem Ziel, konkrete Hilfe vor Ort zu leisten.
Heute zählt der Verein 76 Mitglieder und unterstützt regelmäßig Kinder, Jugendliche und Studenten in den Provinzen Kwilu und Kinshasa mit mehreren tausend Euro jährlich. Darüber hinaus wurden bereits zwei Maniokmühlen installiert, medizinische Hilfsgüter in den Kongo transportiert sowie ein großes Grundstück erworben, auf dem inzwischen eine neue Krankenstation errichtet wurde.
Der Bau der Krankenstation stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Vereinsgeschichte dar. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 2023 konnte der Robau inzwischen fertiggestellt werden. Mit Unterstützung der schweizerischen Pfarrei Dreifaltigkeit Rüti-Dürnten-Bubikon soll die Einrichtung bis Ende 2026 vollständig in Betrieb gehen – einschließlich Photovoltaikanlage und eigener Wasserversorgung.
Durch dieses Großprojekt sind die finanziellen Mittel des Vereins jedoch stark beansprucht. Um weiterhin Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch und ein Studium zu ermöglichen, bittet der Verein nun gezielt um zweckgebundene Spenden für die Bildungsförderung. Die jährlichen Kosten hierfür belaufen sich auf rund 4.000 Euro.
„Alle sollen die Möglichkeit haben, in die Schule zu gehen“, betont Vorsitzender Dr. César Mawanzi. Besonders wichtig sei dabei die Förderung von Mädchen und jungen Frauen. „In der Regel gehen die Jungen in die Schule, Mädchen bleiben häufig zu Hause. Deshalb steht die Förderung von Mädchen und Frauen bei uns besonders im Fokus.“
Der Hilfsverein zeigt sich dankbar für die bisherige Unterstützung aus der Region und hofft auch künftig auf eine breite Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung.
Spendenkonto bei der Volksbank Mittelhessen eG: IBAN DE60 5139 0000 0062 7287 01
Hilfsverein ELIKIA-KONGO baut Krankenstation
Neuwahlen bei Mitgliederversammlung 2026
Bei der Mitgliederversammlung des Hilfsvereins ELIKIA-KONGO blickten die Mitglieder auf zehn Jahre engagierte humanitäre Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo zurück. Vorsitzender Dr. César Mawanzi berichtete über zahlreiche erfolgreich umgesetzte Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft und Wasserversorgung.
Besonders hervorgehoben wurde der Bau der neuen Krankenstation in der Provinz Kwilu. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 2023 konnte der Rohbau 2024 fertiggestellt werden. Mit Unterstützung der schweizerischen Pfarrei Dreifaltigkeit Rüti-Dürnten-Bubikon soll die Station bis Ende 2026 vollständig in Betrieb gehen. Geplant sind unter anderem eine Photovoltaikanlage sowie eine eigene Wasserversorgung.
Seit der Vereinsgründung im Jahr 2015 unterstützt ELIKIA-KONGO zudem regelmäßig Kinder, Jugendliche und Studenten in den Provinzen Kwilu und Kinshasa. Der Verein zählt inzwischen 76 Mitglieder. Auch zwei Maniokmühlen zur Verbesserung der Ernährungssituation konnten bereits installiert werden.
Durch den Neubau der Krankenstation seien die finanziellen Mittel jedoch stark beansprucht worden, erklärte der Vorsitzende. Deshalb bittet der Verein weiterhin um zweckgebundene Spenden für die Schulförderung. Jährlich werden hierfür rund 4.000 Euro benötigt. Besonders die Förderung von Mädchen und jungen Frauen liege dem Verein hierbei am Herzen.
In der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Die bisher Tätigen Dr. César Mawanzi (Vorsitzender), Franz-Josef Sehr (Stellv. Vorsitzender), Susanne Heep (Schriftführerin) sowie Hans-Josef Keul (Schatzmeister) wurden für zwei Jahre wiedergewählt.
Das Ende der Versammlung wurde vom Vorsitzenden Dr. Cèsar Mawanzi mit dem Satz geschlossen:
„Danke für die Unterstützung für die Menschen im Kongo. Es ist keine verlorene Mühe! Es kommt bei den Menschen an. Alles, was ich erwartet habe, ist in Erfüllung gegangen.“
Die im Herkunftsland Kongo des ehemaligen Beselicher Pfarrers Dr. César Mawanzi von Not geplagten Menschen werden trotz allem von einer Hoffnung (= ELIKIA, in Lingala-Sprache) in eine bessere Zukunft getragen. Nun gibt wieder ein Hoffnungszeichen aus Beselich!
In der Mitte Dezember 2023 stattgefundenen Mitgliederversammlung des Hilfsvereins ELIKIA-KONGO konnten sich die Anwesenden ein Bild von den bisher durchgeführten Maßnahmen und den zukünftigen Aktionen machen. Die Situation in diesem von politischen und wirtschaftlichen Krisen geprägten Land Kongo mit zu verändern, ist für viele der rund 80 Mitglieder das Motiv ihrer Mitgliedschaft.
Der Vorsitzende Dr. Mawanzi stellte fest, dass seit der Vereinsgründung im November 2015 regelmäßig umfangreiche Bildungsmaßnahmen für viele Schüler und Studenten aus der Provinz Kwilu gefördert werden. Zwei beschaffte Maniok-Mühlen sind dort zur laufenden Selbstversorgung im täglichen Betrieb. 34 hochwertige Krankenhausbetten und viele weitere medizinische Einrichtungsgegenstände wurden auf dem Schiffsweg in den Kongo verbracht.
Für die Errichtung einer Krankenstation wurde ein 4.000 m² großes Grundstück erworben, auf dem die Grundsteinlegung erfolgte und im Jahr 2024 das einstöckige Gebäude errichtet wird. Die Inbetriebnahme der Station soll 2025 erfolgen. Die finanziellen Mittel werden durch Mitgliederbeiträge und Spenden aus Deutschland und aus der Schweiz aufgebracht.
Die jährliche Schulförderung von Kindern, Jugendlichen und Studenten in Höhe von 4.000 Euro soll auch im Jahr 2024 fortgesetzt werden.
Auch wird angestrebt, die beiden stark beanspruchten und dadurch verschlissenen Maniok-Mühlen durch zwei neue Mühlen zu ersetzen, damit weiterhin die Arbeit der dortigen Menschen, überwiegend der Frauen, erleichtert wird. Die Kosten für zwei Mühlen belaufen sich auf rund 4.000 Euro. Der Hilfsverein bittet insbesondere hierfür um großzügige zweckgebundene Spenden.
In der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Die bisher Tätigen Dr. César Mawanzi (Vorsitzender), Franz-Josef Sehr (Stellv. Vorsitzender) und Susanne Heep (Schriftführerin) wurden wiedergewählt. Anstelle der bisherigen Schatzmeisterin Anneliese Fischer wird Hans-Josef Keul diese Aufgabe übernehmen. Aufgrund ihres Engagements seit der Gründung wurde Frau Fischer zum Ehrenmitglied ernannt.
Hilfsgütertransport von Beselich in den Kongo
Die im Herkunftsland Kongo des ehemaligen Beselicher Pfarrers Dr. César Mawanzi von Not geplagten Menschen werden trotz allem von einer Hoffnung (= ELIKIA, in Lingala-Sprache) in eine bessere Zukunft getragen. Nun gibt ein kleines Hoffnungszeichen aus Beselich!
Am vergangenen Wochenende wurden gespendete Hilfsgüter auf den Weg gebracht. Hierzu gehören insbesondere 34 Krankenhausbetten, Krankenhaus-Einrichtungsgegenstände, Patienten-, Krankenschwestern-, Ärzte-Kleidung, Operationssaal-Ausstattung, Bettwäsche und Behindertengeräte, sowie Kinderspielzeug.
Vor einiger Zeit hatten insbesondere zwei medizinische Institutionen aus Rheinland-Pfalz viele Geräte und unzählige Materialien zur Ausstattung einer geplanten Krankenstation in der Demokratischen Republik Kongo gespendet.
Zum Beladen beim Pfarrhaus Obertiefenbach fanden sich 25 tatkräftige Helfer und Helferinnen ein, um die schwergewichtigen Krankhausbetten und weit über 100 Kartons bzw. Säcke mit den übrigen Hilfsgütern in einen bereitgestellten großen Überseecontainer zu verbringen. Der große Container soll etwa gegen Ende Dezember auf dem Seeweg im Kongo eintreffen.
Besonders erfreulich war die Mitwirkung von sehr vielen jungen Menschen, die Mitglieder des im Sommer 2020 neu gegründeten Vereins „Deifemoch e.V.“ sind. Nicht zuletzt durch ihr beherztes Anpacken konnte diese Aktion in 2,5 Stunden mit einem Stehfrühstück im Pfarrhof beendet werden. Der Stellv. Vorsitzende Franz-Josef Sehr dankte neben den helfenden ELIKIA-Mitgliedern besonders diesem jungen Verein.
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