Aktuelles • ELIKIA Kongo e.V.

Hilfsgütertransport von Beselich in den Kongo

 

Die im Herkunftsland Kongo des ehemaligen Beselicher Pfarrers Dr. César Mawanzi von Not geplagten Menschen werden trotz allem von einer Hoffnung (= ELIKIA, in Lingala-Sprache) in eine bessere Zukunft getragen. Nun gibt ein kleines Hoffnungszeichen aus Beselich!

 

Am vergangenen Wochenende wurden gespendete Hilfsgüter auf den Weg gebracht. Hierzu gehören insbesondere 34 Krankenhausbetten, Krankenhaus-Einrichtungsgegenstände, Patienten-, Krankenschwestern-, Ärzte-Kleidung, Operationssaal-Ausstattung, Bettwäsche und Behindertengeräte, sowie Kinderspielzeug.

 

Vor einiger Zeit hatten insbesondere zwei medizinische Institutionen aus Rheinland-Pfalz viele Geräte und unzählige Materialien zur Ausstattung einer geplanten Krankenstation in der Demokratischen Republik Kongo gespendet.

 

Zum Beladen beim Pfarrhaus Obertiefenbach fanden sich 25 tatkräftige Helfer und Helferinnen ein, um die schwergewichtigen Krankhausbetten und weit über 100 Kartons bzw. Säcke mit den übrigen Hilfsgütern in einen bereitgestellten großen Überseecontainer zu verbringen. Der große Container soll etwa gegen Ende Dezember auf dem Seeweg im Kongo eintreffen.

 

Besonders erfreulich war die Mitwirkung von sehr vielen jungen Menschen, die Mitglieder des im Sommer 2020 neu gegründeten Vereins „Deifemoch e.V.“ sind. Nicht zuletzt durch ihr beherztes Anpacken konnte diese Aktion in 2,5 Stunden mit einem Stehfrühstück im Pfarrhof beendet werden. Der Stellv. Vorsitzende Franz-Josef Sehr dankte neben den helfenden ELIKIA-Mitgliedern besonders diesem jungen Verein.

 

 

Nächste Jahreshauptversammlung

 

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie konnte bisher im Jahr 2020 leider keine Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Im Januar/Februar 2020 wird Vorsitzender César Dr. Mawanzi in den Kongo reisen, um zum Projekt „Krankenstation“ den Erwerb eines Grundstücks im Lunumgu Land und die konkrete Planung voranzutreiben. Nach seiner Rückkehr wird sein diesbezüglicher Bericht ein wesentlicher Tagesordnungspunkt der dann einzuberufenden Versammlung sein.

 
Die ersten Anschaffungen zur besseren Ernährungssituation wurde durch die Anschaffung einer Maniok-Mühle getätigt. Eine zweite Mühle wurde ebenfalls installiert.